Southwestern Argentina (Patagonian Andes foothills)
Andes hantavirus HPS · Río Negro / Neuquén, südliches Argentinien · preliminary historical
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Summary
Erkennung eines Hantavirus-Lungensyndrom-Clusters in Südargentinien (Provinzen Río Negro und Neuquén) während 1995, das zur genetischen Identifizierung und Benennung des Andes-Virus führte (López et al., Virology 1996) – das erste in Südamerika charakterisierte Hantavirus. Die Langschweif-Zwergfeldmaus (Oligoryzomys longicaudatus) wurde als Reservoir identifiziert. Retrospektive Überwachung (Sosa Estani / Lázaro / Padula et al.) erfasste für 1995 etwa 17–20 bestätigte Fälle mit einer Fallsterblichkeit von etwa 50%; exakte Todesfälle nur für 1995 sind in Open-Access-Tier-1-Quellen nicht separat aufgeführt, daher sind die Angaben hier vorläufig. Argentiniens spätere (1995–2008) kumulative Bilanz betrug 710 bestätigte Fälle und 183 Todesfälle landesweit (Martinez VP et al., EID 2010).
Why this matters
Erste Beschreibung des Andes-Virus und Beginn der systematischen HPS-Überwachung in Argentinien. Etablierte Patagonien als einen wichtigen südamerikanischen HPS-Schwerpunkt und lieferte die genomische Grundlage für spätere Studien zur Mensch-zu-Mensch-Übertragung des Andes-Virus.
Sources
- T1 Hantavirus Pulmonary Syndrome in Argentina, 1995–2008 (Martinez VP et al.) Emerging Infectious Diseases (CDC) · 2026-05-07
- T4 Andes virus — Übersicht und Ausbruchsgeschichte Wikipedia · 2026-05-07